Iris Stalzer Ehemann ist die Privatperson, mit der die SPD-Bürgermeisterin von Herdecke seit Jahren verheiratet ist und gemeinsam zwei Kinder adoptiert hat: eine Tochter aus Mali und einen Sohn aus Haiti. Öffentlich bekannt wurde er vor allem durch den Messerangriff auf Stalzer am 7. Oktober 2025, bei dem er beruflich im Ausland war und nach seiner Rückkehr entscheidend dazu beitrug, dass sie bei der zweiten Polizeivernehmung vollständig aussagte. Seinen Namen hat kein seriöses Nachrichtenmedium je veröffentlicht.
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Familienstand | Verheiratet mit Iris Stalzer |
| Wohnort | Herdecke, Nordrhein-Westfalen |
| Adoptivkinder | Tochter (geb. ca. 2007/08, aus Mali), Sohn (geb. ca. 2009/10, aus Haiti) |
| Name des Ehemanns | Nicht öffentlich bekannt |
| Beruf des Ehemanns | Nicht öffentlich bekannt |
| Aufenthaltsort am Tattag | Beruflich im Ausland (7. Oktober 2025) |
Wer ist Iris Stalzer?
Ute Iris Stalzer wurde am 4. Januar 1968 in Frankfurt am Main geboren und wuchs in Herdecke als Tochter eines Stahlarbeiters auf. Sie studierte Rechtswissenschaften in Bielefeld und Bochum, arbeitete ab 1993 als Rechtsanwältin, zunächst in Hagen, dann in Wetter (Ruhr), schließlich in Herdecke. Ihr Fachgebiet: Arbeitsrecht.
Politisch war sie erst bei den Grünen, bis sie Ende 2014 die Partei verließ, und trat später der SPD bei. Bei der Kommunalwahl 2025 kandidierte sie als Bürgermeisterin von Herdecke. Am 28. September 2025 gewann sie die Stichwahl gegen CDU-Kandidat Fabian Haas mit 52,2 Prozent. Amtsübernahme: 1. November 2025. Vereidigung: 4. November 2025.
Auf ihrer Wahlkampf-Website beschrieb sie sich schlicht als verheiratet und Mutter zweier Teenager. Mehr zu ihrem Privatleben ließ sie nicht nach außen dringen. Mehr zur politischen Biografie findet sich im Wikipedia-Artikel über Iris Stalzer.
Iris Stalzer Ehemann: Familie und gemeinsame Adoptionen
Der Ehemann von Iris Stalzer lebt in Herdecke. Gemeinsam haben beide zwei Kinder adoptiert, eine Tochter aus Mali, geboren circa 2007/2008, und einen Sohn aus Haiti, geboren circa 2009/2010. Das geht aus RTL-Berichten sowie aus einer offiziellen Kleinen Anfrage im NRW-Landtag hervor (Drucksache 18/16373, 9. November 2025).
Seinen Namen, seinen Beruf und seinen Hintergrund hat Iris Stalzer nie öffentlich gemacht. Der Mann trat nie vor Kameras und wurde in keiner renommierten Redaktion namentlich erwähnt.
| Fakt | Quelle |
|---|---|
| Verheiratet, wohnhaft in Herdecke | Offizielle Stadtwebsite Herdecke |
| Vater zweier Adoptivkinder (Mali, Haiti) | RTL West; NRW-Landtag-Dokument 18/16373 |
| Am Tattag beruflich im Ausland, Rückkehr am Abend | Euronews, Oktober 2025 |
| Brachte Stalzer zur vollständigen Aussage | Euronews, Oktober 2025 |
| Selbst Opfer von Übergriffen durch die Adoptivtochter | Polizeipressekonferenz, Oktober 2025 |
| Name und Beruf nicht öffentlich | Kein seriöser Beleg vorhanden |
6. Oktober 2025: Der Tag vor dem Angriff
Einen Tag vor dem Angriff wandte sich Stalzer zweimal an die Polizei. Sie gab an, sich von ihrer Adoptivtochter bedroht zu fühlen. Laut Polizeiaussage wurden alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet. Welche genau, blieb nicht öffentlich.
Es war kein Einzelfall. Bereits im Juni 2025 hatte Stalzer in einem Beschwerdebrief an Polizei und Jugendamt mangelnde Unterstützung beklagt. Die Situation in der Familie eskalierte seit Monaten.
7. Oktober 2025: Der Angriff und die Rolle des Ehemanns
Am Abend des 7. Oktober 2025 wurde Iris Stalzer in ihrem Wohnhaus aufgefunden: 13 Messerstiche, Verbrennungen, ein Schädelbruch. Sie war stundenlang gefoltert worden. Im Keller des Hauses war vor Eintreffen der Rettungskräfte bereits erheblich viel Blut beseitigt worden. Der 15-jährige Adoptivsohn sagte der Polizei zunächst, mehrere Männer hätten seine Mutter draußen angegriffen, und wurde kurzzeitig festgenommen. Stalzer wurde per Hubschrauber in eine Klinik geflogen.
Stalzers Ehemann befand sich zu diesem Zeitpunkt beruflich im Ausland und wusste zunächst nichts von dem Geschehen.
Bei ihrer ersten Krankenhausvernehmung schwieg Stalzer. Sie erklärte den Ermittlern, sie wisse, wer ihr das angetan habe, wolle es aber nicht preisgeben. Hintergrund laut späteren Berichten: Die Jugendliche hatte sich bereit erklärt, von ihr abzulassen und den Notruf zu rufen; Stalzer hatte im Gegenzug zugesichert, nicht gegen sie auszusagen.
- Juni 2025
Stalzer schreibt Beschwerdebrief an Polizei und Jugendamt wegen fehlender Unterstützung bei häuslichen Konflikten.
- 6. Oktober 2025
Stalzer kontaktiert die Polizei zweimal. Sie fühlt sich von ihrer Adoptivtochter bedroht.
- 7. Oktober 2025, Abend
Stalzer wird mit 13 Stichverletzungen, Verbrennungen und einem Schädelbruch aufgefunden. Ehemann ist beruflich im Ausland. Adoptivsohn behauptet zunächst, Unbekannte seien die Täter gewesen.
- Erste Vernehmung, noch am 7. Oktober
Stalzer schweigt. Sie erklärt, den Angreifer zu kennen, will aber keine Angaben machen.
- Abend des 7. Oktober (nach Erstvernehmung)
Ehemann kehrt aus dem Ausland zurück und besucht Stalzer in der Klinik.
- Zweite Vernehmung
Nach dem Gespräch mit ihrem Mann revidiert Stalzer ihre Aussage und benennt ihre Adoptivtochter als Angreiferin. Adoptivsohn wird freigelassen. Haftbefehl gegen die Tochter.
- 1. November 2025
Stalzer tritt ihr Amt als Bürgermeisterin an. Vereidigung folgt am 4. November. Beide Kinder befinden sich in staatlicher Obhut.
Nach der Rückkehr: Er brachte sie zum Reden
Laut Euronews war es Iris Stalzers Ehemann, der sie nach seiner Rückkehr dazu bewog, bei der zweiten Vernehmung vollständig auszusagen. Was er ihr sagte, ist nicht überliefert. Das Ergebnis: Stalzer nannte der Polizei den Namen ihrer Tochter.
Nicht nur Stalzer, auch ihr Ehemann war in der Vergangenheit Opfer von Übergriffen durch die Adoptivtochter, wie die Polizei auf einer Pressekonferenz bestätigte.
Weil auch der Mann der Bürgermeisterin selbst Opfer von Angriffen durch das Kind geworden war, schlossen die Behörden eine Unterbringung der Kinder bei ihm aus. Beide wurden in Obhut genommen. Die Staatsanwaltschaft wertete die Tat als gefährliche Körperverletzung, nicht als versuchten Mord: Die Tochter hatte selbst den Notruf gewählt.
Warum Iris Stalzer Ehemann namentlich nicht bekannt ist
Wer in Suchmaschinen nach dem Namen von Iris Stalzers Ehemann sucht, stößt auf Dutzende Blogbeiträge. Keiner davon benennt einen verifizierten Namen, weil kein solcher je öffentlich gemacht wurde. Weder Spiegel, noch ARD, noch Deutsche Welle, noch BBC haben ihn je namentlich erwähnt. Stalzer hat ihr Privatleben konsequent von ihrer politischen Arbeit getrennt, und das gilt für ihren Mann bis heute.
Iris Stalzer trat ihr Bürgermeisteramt am 1. November 2025 an, knapp vier Wochen nach dem Angriff. Ihr Ehemann blieb auch dabei, was er immer war: aus der Öffentlichkeit heraus, aber offenbar ein entscheidender Teil dieser Geschichte.
Zusammenfassung: Iris Stalzer Ehemann lebt mit ihr in Herdecke, ist Vater zweier Adoptivkinder und war am Tag des Messerangriffs auf Stalzer beruflich im Ausland. Nach seiner Rückkehr brachte er sie dazu, bei der Polizei vollständig auszusagen. Seinen Namen hat die Familie nie öffentlich gemacht, und kein seriöses Medium hat ihn je bestätigt.

