Stephanie Barrett, vollständiger Name Stephanie Laure Barrett, ist eine kanadische Bogenschützin und Mitglied von Team Canada im Recurve Bogenschießen. Geboren am 26. Januar 1979 in Newmarket, Ontario, lebt sie heute in Toronto und wurde durch ihre Teilnahme an den Olympischen Spielen Tokio 2020, ausgetragen 2021, bekannt. Diese Stephanie Barrett Biografie fasst ihren Weg von der Softwareentwicklerin zur Olympioniken zusammen.
| Kategorie | Information |
|---|---|
| Vollständiger Name | Stephanie Laure Barrett |
| Geburtsdatum | 26. Januar 1979 |
| Geburtsort | Newmarket, Ontario, Kanada |
| Wohnort | Toronto, Kanada |
| Nationalität | Kanadisch |
| Beruf | Softwareentwicklerin |
| Sportart | Bogenschießen, Recurve |
| Nationalmannschaft | Team Canada |
| Größter Erfolg | Olympische Spiele Tokio 2020, ausgetragen 2021 |
Beruf und Verwechslungen im Netz
Mit dem Sport hatte ihr Beruf ursprünglich nichts zu tun: 2003 schloss Barrett am Seneca College in Toronto ein Studium in Computerprogrammierung ab, mit Schwerpunkt Software und Internetentwicklung. Bis heute entwickelt sie in ihrer Freizeit eigene Videospiele. Im Netz kursieren zusätzlich Texte über eine angeblich gleichnamige ZDF Journalistin und eine kanadische Anwältin. Beide lassen sich keiner überprüfbaren Quelle zuordnen und haben mit der Sportlerin nichts zu tun. Eine seriöse Stephanie Barrett Biografie trennt diese Verwechslungen klar von der echten Person.
Von der Tastatur zum Bogen
Als Kind spielte Barrett Fußball, ging bowlen und lief Leichtathletik. Laut ihrer offiziellen Biografie bei Team Canada trug sie den Traum von Olympia schon damals mit sich, gemeinsam mit ihren Eltern vor dem Fernseher. Den ersten Bogen nahm sie trotzdem erst im Mai 2016 in die Hand, in einem Anfängerkurs am Ontario Centre for Classical Sport. Erste Wettkämpfe folgten ab Herbst 2017, und 2018 gewann sie die Canadian Field and Target Championships, die kanadische Meisterschaft in dieser Disziplin.
Der Sprung auf die internationale Bühne
Ihr erstes internationales Turnier bestritt Barrett im Frühjahr 2019, im Sommer folgte der erste Weltcup in Berlin. Bei den Panamerikanischen Spielen in Lima, ihrem dritten internationalen Wettkampf überhaupt, belegte sie im Einzel Platz 17 und kam im Mixed Team mit Crispin Duenas auf Platz vier. Die Coronapandemie bremste danach für anderthalb Jahre den Wettkampfkalender. Barrett wich auf digitale Wettbewerbe der Indoor World Series aus und schaffte dort dreimal einen Platz unter den besten 40.
Die Qualifikation für Tokio
Die Panamerikanischen Meisterschaften im März 2021 in Monterrey, Mexiko, brachten die Wende: Barrett gewann Silber im Dameneinzel Recurve und sicherte sich damit eines von drei Olympia Tickets für Kanada. Am 12. Mai 2021 folgte die offizielle Nominierung für Team Canada. Eine Woche später, bei einem Weltcup in Lausanne, schoss sie in der Qualifikationsrunde 652 Punkte, die höchste je von einer Kanadierin erzielte Punktzahl bei einem internationalen Turnier.
Olympia in Tokio
Bei den Olympischen Spielen im Juli 2021 erreichte Barrett im Einzel der Frauen mit 630 Punkten Platz 46 von 64 Teilnehmerinnen in der Qualifikation, kam danach in die Runde der letzten 32 und beendete den Wettbewerb auf Rang 33. Im Mixed Team verpasste sie mit Crispin Duenas den Einzug in die Ausscheidungsrunde um einen einzigen Platz und wurde am Ende 17. Zwei Monate später startete sie bereits wieder, bei der Weltmeisterschaft in Yankton, South Dakota.
Der Kampf um Paris 2024
Im April 2024 sicherte sich Kanada bei der Olympiaqualifikation in Medellín, Kolumbien, einen Startplatz im Dameneinzel. Virginie Chénier erreichte dort das rein kanadische Finale gegen Kristine Esebua. Esebua durfte wegen ihrer früheren Olympiastarts für Georgien ohnehin nicht für Kanada antreten, also blieb offen, ob Chénier oder Barrett den Platz am Ende nutzen würde. Beide traten dafür im Juni 2024 gemeinsam mit dem Männerteam bei einem weiteren Weltcup an. Am 28. Juni 2024 stand die Entscheidung fest: Kanadas Olympiateam für Paris bestand aus Virginie Chénier und Eric Peters. Barretts zweite Olympiateilnahme blieb aus.
Das Leben neben dem Bogen
Neben dem Sport spielt Barrett Gitarre, Golf und Fußball und pflegt einen eigenen Garten. In ihrer Freizeit trifft sie sich außerdem gern zu Brettspielen oder Dungeons and Dragons. Regelmäßig unterstützt sie die Veranstaltung Canadian Archers for a Cause, mit der Spenden für die Brustkrebsforschung am Grand River Hospital Breast Centre gesammelt werden.
Häufige Fragen zur Stephanie Barrett Biografie
Wie alt ist Stephanie Barrett?
Stephanie Barrett wurde am 26. Januar 1979 geboren und ist damit aktuell 47 Jahre alt.
Was bedeutet Recurve im Bogenschießen?
Recurve bezeichnet die olympische Bogenart mit nach vorne gebogenen Wurfarmenden, die zusätzliche Spannkraft erzeugen. Es ist die einzige Bogendisziplin, die offiziell bei den Olympischen Spielen ausgetragen wird.
Ist Stephanie Barrett noch aktiv im Bogensport?
Über den Sommer 2024 hinaus sind keine weiteren internationalen Wettkampfergebnisse von Stephanie Barrett öffentlich dokumentiert. Ob sie eine Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles anstrebt, ist derzeit nicht bekannt.
Was ist Stephanie Barretts Lebensmotto?
Sie orientiert sich an dem Leitsatz, selbst die Unterstützung zu geben, die man sich früher gewünscht hätte, sowie an den Werten Beständigkeit, Stärke und Aufrichtigkeit.
Stephanie Barrett Biografie: Die Bilanz
Eine zweite Olympiateilnahme hat sich Stephanie Barrett bislang nicht erfüllt. An ihrer Geschichte ändert das nichts: eine Programmiererin aus Toronto, die mit 37 Jahren bei null anfing und fünf Jahre später bei Olympia stand. Vom Schreibtisch bis zur Schießbahn, ganz ohne ZDF Studio und Anwaltskanzlei: Das ist die echte Stephanie Barrett Biografie.

